Ausflugsziele

Kappeln an der Schlei

Die idyllische Hafenstadt Kappeln an der Schlei ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, unter anderem auch durch die ZDF-Serie "Der Landarzt" als Filmort "Deekelsen" bekannt. Eingebettet in einer sanften Hügellandschaft direkt an der Schlei, nahe der Ostsee liegt Kappeln in einer Urlaubsregion, die ideale Bedingungen für die unterschiedlichsten Aktivitäten zu Land und zu Wasser bietet. Mit ihren Sehenswürdigkeiten, dem reizvollen Hafen und der attraktiven Fußgängerzone lädt Kappeln zum Verweilen ein.

Die Schlei ist ein Meeresarm der Ostsee in Schleswig-Holstein. Die Schlei erstreckt sich mit einer Länge von 42 km von Schleimünde über Kappeln und Arnis bis zur Stadt Schleswig durch das Schleswig-Holsteinische Hügelland und trennt dabei die Landesteile Angeln und Schwansen.

Von Kappeln aus haben Sie die Möglichkeit, die wunderschöne Landschaft entlang der Schlei mit dem Raddampfer Schlei Princess oder dem Ausflugsschiff Wikinger Princess zu entdecken. Entdecken Sie das wunderschöne Reetdachdorf Sieseby oder bummeln Sie durch die historische Wikingerstadt Schleswig am Ende der Schlei.

Nutzen Sie auch das Angebot, eine kombinierte Fahrrad- und Schiffstour zu unternehmen; Ihr Fahrrad kann auf den Schiffen mit dabei sein. Einen aktuellen Fahrplan der Schleischiffahrt ab Kappeln erhalten Sie im Service-Büro; dazu auch weitere Tipps für Ausflüge mit dem Fahrrad.

Im Hafen von Kappeln
Die Kirche
Alte Steintreppe

Flensburg

Spuren vergangener Zeiten vermengt mit Innovation und modernen Impulsen – das ist das Besondere an Flensburg. Hier werden nicht nur „die Punkte“ verwaltet und Bier gebraut, sondern auch Handball gespielt und Erotik-Geschichte geschrieben.

Erfolgreiche Firmen haben Ihr Sitz in Flensburg – hier fertigt die größte Silberwaren-Manufaktur der Welt, „Robbe & Berking“, ihr edles Tafelsilber, die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) baut Fähren und Ro-Ro-Schiffe für Kunden aus aller Welt. Dank den Seefahrern im 18. Jahrhundert wird seit über 300 Jahren in Flensburg erfolgreich Rum produziert.

Flensburg befindet sich im äußersten Norden des Bundeslandes Schleswig-Holstein direkt an der deutsch-dänischen Grenze. Nach der Flensburger Nachbarstadt Glücksburg ist sie die zweitnördlichste Stadt in Deutschland.

Hafen Flensburg
Museumswerft Flensburg
Museumsschiff Alexandra

Geltinger Birk

In der Geltinger Birk

Die Geltinger Birk ist ein Naturschutzgebiet an der schleswig-holsteinischen Ostsee. Es liegt − nordöstlich von Gelting − in der Geltinger Bucht am Ausgang der Flensburger Förde.

Mit seiner Fläche von rund 773 ha ist das auf einer Halbinsel gelegene Naturschutzgebiet das größte im Kreis Schleswig-Flensburg. Die Landschaft ist geprägt durch Wasserflächen (Geltinger Noor), Salzwiesen, Dünen, Strand, Nehrungshaken. Zum Naturschutzgebiet gehören auch die an das Land grenzenden Flachwasserbereiche mit Seegraswiesen. Zur Erhaltung der Weidelandschaften werden von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Herden von Pferden (Koniks) und Rindern (schottische Hochlandrinder) eingesetzt.

Die Birk ist ein wichtiges Gebiet beim Vogelzug und für die Brut von rund zweihundert Arten. Deswegen ist es ein beliebtes Ziel für Ornithologen. Auch aus botanischer Sicht ist das Gebiet interessant: Es kommen seltene und geschützte Arten wie der Echter Meerkohl und die Stranddistel vor. Die Geltinger Birk wird seit Jahrhunderten künstlich entwässert. Ein Relikt dieser Zeit ist die Mühle Charlotte. Bis heute wird der Wasserstand auf 3,20 Meter unter Meeresspiegelniveau abgesenkt.

Zu jeder Jahreszeit gehört eine Wanderung um diese „Geltinger Birk“ zu den schönsten Naturerlebnissen in Ostangeln. Der Wander- und Radweg zählt zu den zehn schönsten in Deutschland. Die ruhige Geltinger Bucht, die Küste der offenen Ostsee und das grüne Naturschutzgebiet „Geltinger Birk“ faszinieren jeden Wanderer. Ein Kiosk mit Informationen und Speisen ermöglicht es, sich mit geistiger und fester Nahrung zu versorgen.

Besonders im Sommer werden im größeren Umfang geführte Wanderungen angeboten. Startpunkt für eine Birkwanderung können die Parkplätze an der Mühle Charlotte oder am Strand bei Falshöft (Integrierte Station) sein. An beiden Parkplätzen gibt es Informationen und öffentliche Toiletten. Für eine Rundwanderung sollte man sich 4 bis 5 Stunden Zeit nehmen. Beliebt sind ebenfalls die von der Geltinger Pastorin geleiteten Nachtwanderungen, die der aufgehenden Sonne entgegen führen und mit einem Frühstück am Falshöfter Ostseestrand enden.

Ausgangspunkt ist fast immer der Parkplatz an der Mühle „Charlotte“. Von hier bis zur Schutzhütte des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) läuft man etwa 30 Minuten. Auch der dortige Naturschutzwart unternimmt regelmäßige Führungen und erklärt ausführlich die Tier- und Pflanzenwelt dieses 773 ha umfassenden Naturschutzgebietes.

Neue Wanderwege ermöglichen es auch quer durch die Birk und dabei abschnittsweise unmittelbar über diese urige Weidelandschaft zu laufen. Es sind vier Rundwege geschaffen worden, die mit Highland-Rind, Möwe, Konik und Eule bezeichnet sind. Auch Kutschfahrten sind möglich.

Wer um die Birk wandern möchte, sollte sich so anziehen, dass er mit festem Schuhzeug ausgestattet ist und seine Bekleidung jeder Witterung trotzt.

Ein Naturschutzgebiet gebietet Rücksichtnahme. Hier einige Verhaltensregeln:

  • Alle Wege sind ausgeschildert, wo die Wege direkt über Weideflächen führen, bitte Pfählen mit roten Köpfen oder den großen Findlingen folgen! 
  • Betreten Sie die Birk  nur auf den Wanderwegen.
  • Das Betreten des Strandes ist ganzjährig verboten, um Brut- und Rastvögeln einen Rückzugsraum zu bieten. Ein neuer Aussichtsturm nördlich Falshöft bietet einen Blick über den Strand. Hier ist es außerhalb der Brutzeit (15. April bis 15. Juli) auch erlaubt einmal an den Strand hinunter zu gehen. 
  • Über die neuen Wanderwege können Sie sich in der Integrierten Station, der Touristinformation und am Kiosk "Tor zur Birk" an der Mühle Charlotte informieren. 
  • Gehen Sie nur auf den gekennzeichneten Wanderwegen über die Weidefläcken. Die Tiere lassen sich von den Wegen aus in der Regel gut beobachten. 
  • Hunde sind unbedingt an kurzer Leine zu führen. Freilaufende Hunde (auch wenn es nur auf dem Deich ist) können die Pferde so beunruhigen, dass sie ausbrechen und sich in Zäunen und Gräben tödliche Verletzungen zuziehen. 
  • Füttern Sie die Tiere auf keinen Fall. Weder mitgebrachtes Futter, noch in der Umgebung gepflücktes Gras oder Blätter sollen gefüttert werden. Die Tiere fangen dann an zu betteln und fressen Futter, das für sie tödlich sein kann. Konikpferde sind über Generationen an Rauhfutter gewöhnt und kennen nichts anderes (auch im Winter). Brot oder Zucker sind ein Todesurteil für diese Pferde. Angefütterte Pferde können zudem lästig und gefährlich für Wanderer werden. 
  • Wenn Sie Fragen haben, setzen Sie sich mit dem betreuenden Verein „Wildpferde Geltinger Birk“ (04642-1422) in Verbindung. Der Verein bietet auch Führungen und weitere Informationen an.

Die Integrierte Station ist täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.